Inaba Jinja, die Schutzgottheit Gifus, wo 1900 Jahre Geschichte lebendig werden: Wir lüften das Geheimnis der auf dem Kopf stehenden Komainu und eines mächtigen Kraftorts.

Der Inaba Jinja (Inaba Jinja) thront im Zentrum von Gifu in der Präfektur Gifu. Er liegt am Fuße des Berges Kinka und ist den Bürgern seit alters her als der Haupt-Ubusunagami (Schutzgottheit des Geburtsortes/Heimatortes) von Gifu bekannt und wird liebevoll „Inaba-san“ genannt. Dieses Mal stellen wir Ihnen detailliert unbekannte Anekdoten, geheimnisvolle Kraftorte und Pilgerinformationen dieses über 1900 Jahre alten Schreins vor.

Grundlegende Informationen zum Inaba Jinja

Standort: 1-1 Inaba-dori, Gifu, Präfektur Gifu
Verehrte Gottheit: Inishikiirihiko no Mikoto
Göttliche Gnaden: Familienglück, Geschäftserfolg, Abwehr von Unglück, Schutz vor Wasserschäden und mehr.
Geschichte: Der Schrein soll im 14. Jahr der Herrschaft von Kaiser Keiko (84 n. Chr.) gegründet worden sein. Ursprünglich befand er sich in der Nähe des Gipfels des Berges Kinka (Inabayama), wurde aber Berichten zufolge während der Sengoku-Zeit von dem Militärkommandanten Saito Dosan an seinen heutigen Standort verlegt, als dieser die Burg Inabayama (später Burg Gifu) errichten ließ.

Saito Dosans „erzwungene Umsiedlung“ und Hintergrundgeschichte

Ein unverzichtbarer Teil der Geschichte des Inaba Jinja ist Saito Dosan, bekannt für seinen Aufstieg in der Sengoku-Zeit, wo Untergebene ihre Herren stürzten (Gekokujo). Es heißt, Dosan habe den ursprünglich auf dem Berggipfel gelegenen Schrein verlegt, da dieser beim Bau der Burg Inabayama zu einer starken Festung im Weg stand.

Doch dazu gibt es eine Hintergrundgeschichte. Obwohl die Verlegung eines Schreins für die damalige Bevölkerung eine beängstigende Sache war, nutzte Dosan die noble Begründung, „die Götter an einen Ort zu bringen, wo mehr Menschen sie verehren können“. So sicherte er sich die Unterstützung des Volkes und stärkte gleichzeitig die Verteidigung der Burg – eine Anekdote, die typisch für den Strategen Dosan ist.

Das Geheimnis des „Kopfstand-Komainu“: Glück für Geld?

Auf dem Gelände des Inaba Jinja halten Besucher fast immer bei den ungewöhnlichen „Kopfstand-Komainu“ an.

Diese Wächterlöwen, die sich neben den Steinstufen nahe dem Shinmon (Schreintor) befinden, nehmen eine beeindruckende Kopfstand-Pose mit hochgerecktem Hinterteil ein. Es gibt verschiedene Theorien, warum sie Kopfstand machen, aber es wird gesagt, dass sie, da sie „einen Impuls haben, als würden sie die Wolken wegtreten“, ein Symbol für einen rapiden Anstieg des Glücks sind.

Insbesondere hat sich das Gerücht verbreitet, dass „das Finanzglück steigt“ und „man im Lotto gewinnt“, und unzählige Besucher streicheln die Beine der Komainu.

Mächtige Kraftorte: Der „Kurogane-mochi Baum“ und der „Jinryu-Wasserfall“

Auf dem Schreingelände gibt es mehrere mächtige Kraftorte, die Kenner schätzen.

1. Der Kurogane-mochi Baum: Der Name „Kurogane-mochi“ (wörtlich „schwarzes Metall, reich“) ist ein Wortspiel, das auf „keine Sorgen haben und reich sein“ („kurou ga naku kanemochi“) anspielt. Ihm wird nachgesagt, Segen für Geschäftserfolg zu bringen.
2. Der Jinryu-Wasserfall (Götter-Wasserfall): Der Wasserfall im hinteren Bereich des Geländes war einst ein Ort asketischer Übung. Hier wird eine Wassergottheit verehrt, und als Ort mit sehr starker Reinigungskraft wird er von Menschen mit spirituellem Interesse heimlich beachtet.

Anime-Pilgerreise: „Bokura wa Minna Kawaiso“

Der Inaba Jinja ist auch als Pilgerstätte für den beliebten Anime „Bokura wa Minna Kawaiso“ bekannt.

In der Serie werden das charakteristische große Torii, der lange Zugangsweg und die bereits erwähnten „Kopfstand-Komainu“ in Szenen, in denen die Protagonisten zum Hatsumode (Neujahrsbesuch) kommen, detailgetreu dargestellt. Für Anime-Fans ist es ein besonderer Ort, an dem sie in die Welt des Werkes eintauchen können. An der Ema-Hängestelle sind manchmal auch „Ita-Ema“ zu sehen, das sind Votivtafeln, die von Fans mit Charakterzeichnungen verziert wurden.

Zum Abschluss des Besuchs

Der Inaba Jinja ist ein Ort voller ehrwürdiger und starker Energie, dessen Atmosphäre sich ändert, sobald man ihn betritt. Wenn man den langen Zugangsweg entlanggeht und die wunderschöne Schreinhalle betrachtet, spürt man unweigerlich das Gewicht von 1900 Jahren Geschichte.

Wenn Sie Gifu besuchen, warum bitten Sie nicht im Inaba Jinja, diesem alten Schrein, der die Stürme der Geschichte überstanden hat, den kopfstehenden Komainu um einen Aufstieg Ihres Glücks?

Verwandte Links und Referenzen

Keine Quellen verfügbar.

Von ando