Basisinformationen
Name: Ōkunitama jinja (おおくにたまじんじゃ)
Standort: Fukushima Präfektur, Iwaki-shi, Taira Suganami, Aza Miya-mae 54
Verehrte Kami: Ōnamuchi no Mikoto (Ōkuninushi no Mikoto), Kotoshiro-nushi no Mikoto, Sukuna-hikona no Mikoto
Gründung: Yōrō 3 (718 n. Chr.)
Iwaki Citys älteste Geschichte und die Entstehung von „Iwaki no Kuni“
Der Ōkunitama jinja (Shintō-Schrein) wurde der Überlieferung nach vor etwa 1300 Jahren, im Jahr Yōrō 3 (718 n. Chr.), gegründet, als „Iwaki no Kuni“ (Provinz Iwaki) in diesem Gebiet eingerichtet wurde, um den Frieden des Landes zu gewährleisten. Er ist der älteste Schrein, der die Region Hamadōri repräsentiert, und wird im Engishiki Jinmyōchō als erster unter den „sieben Kami des Iwaki-gun“ aufgeführt.
Die Legende von Seii Taishōgun Sakanoue no Tamuramaro
Es existiert eine Legende, dass in der Heian-Zeit der Seii Taishōgun (Oberbefehlshaber zur Unterwerfung der Barbaren) Sakanoue no Tamuramaro, der dieses Gebiet zur Eroberung der Emishi besuchte, einen verfallenen Schrein restaurierte und um den Sieg in der Schlacht betete. Es mag sein, dass selbst der hoch angesehene General des Kriegerstandes die göttliche Macht dieses Ortes spürte und sich des Sieges sicher war. In der Edo-Zeit wurde der Schrein auch von den Feudalherren des Lehens Iwakitaira tief verehrt, und die heutige Haupthalle (honden) ist ein Bauwerk von hohem historischen Wert, das im Jahr Enpō 7 (1679 n. Chr.) errichtet wurde.
Das mysteriöse Riesengrab „Kabutozuka Kofun“ in einer Exklave des jinja
Direkt neben dem jinja (in einem von ihm umgebenen Geländeabschnitt) befindet sich der Kabutozuka Kofun, ein national ausgewiesenes Geschichtsdenkmal. Es wird überliefert, dass dies das Grab des Takekoro no Mikoto ist, dem ersten Kokuzō (eine Art Gouverneur) der Provinz Iwaki. Dieses Gebiet, in dem jinja und Kofun eine Einheit bilden, ist auch als mystischer Ort bekannt, an dem die starke spirituelle Kraft der Familie ruht, die dieses Land seit der Antike regierte.
„Iwaki no Daikoku-sama“ und die einzigartige „Daikoku-sama Kentei“
Vor Ort ist der Schrein als „Iwaki no Daikoku-sama“ beliebt, doch was die Besucher überrascht, ist die „Daikoku-sama Kentei“ (Daikoku-sama-Prüfung). Es gibt eine spielerische Initiative: Wer ein monatlich wechselndes Quiz besteht, erhält einen Prüfstempel vom Shintō-Priester (kannushi) und kann einen speziellen, limitierten Goshuin (Schreinsiegel-Stempel) mit dem Zeichen für „Tamashii“ (Seele) erhalten. Außerdem gibt es im Juyosho (Büro für die Vergabe von Amuletten) übergroße Omamori (Glücksbringer), die als die „größten in Tōhoku“ gelten und deren beeindruckende Wirkung einen Besuch wert ist.
Geheimnisvolle Orte auf dem Schreingelände: Oniana-ishi und der Stein des Kindersegens
Am Rand des Sando (Pilgerpfades) befindet sich der Oniana-ishi (Teufelslochstein), der den Aramitama (wilden Geist) des Haupt-Kami beherbergt. Ihm wird die Kraft zugeschrieben, Unglück abzuwehren und die körperliche Gesundheit zu fördern, weshalb er seit der Antike verehrt wird. In seiner Nähe befindet sich auch eine Steinstatue, der nachgesagt wird, dass sie Segen für Kindersegen bringt, wodurch man neben der tiefen Geschichte auch den Hauch des Volksglaubens spüren kann, der den ernsthaften Wünschen der Menschen stets nahestand.
Riesige Zeder mit geschätztem Alter von 1000 Jahren
Auf dem Schreingelände steht eine riesige Sugi (Zeder) von geschätzten 1000 Jahren (manche Quellen sagen 1300 Jahre), die die Geschichte des jinja überdauert hat. Auch während des Großen Ostjapanischen Erdbebens bewahrte dieser heilige Baum (go-shinboku) diesen Ort still und stark, und man kann seine überwältigende Lebenskraft spüren. Er ist einer der führenden Kraftorte in Iwaki, wo Geschichte, Mysterium und einzigartige Initiativen nebeneinander existieren.
Zugehörige Links und Referenzen
[1] 【Offiziell】Ōkunitama jinja|Iwakis ältester Schrein
[2] Ōkunitama jinja|Sehenswürdigkeiten|Iwaki City Tourismus-Website – Voller Informationen zu Tourismus und Reisen in Iwaki City!
[3] Ōkunitama jinja Highlights – Iwaki City/Fukushima Präfektur | Omairi
[4] Ōkunitama jinja – Iwaki City/Fukushima Präfektur | Omairi
[5] Ōkunitama jinja – Geschichte
[6] Iwaki City Ōkunitama jinja
[7] Ōkunitama jinja (Iwaki City)
[8] Ōkunitama jinja |御刻印MAP | 御刻印|Shippu Junpai Projekt|Roadmania Japan
[9] Iwaki City Ōkunitama jinja|Handschriftlicher „limitierter Goshuin“ und Tōhokukus größtes „XL Omamori“
[10] 【Iwaki】Wir haben den Ōkunitama jinja besucht【Fukushimas Schreine】 | Chikublog
