In der Stadt Kakegawa in der Präfektur Shizuoka gibt es mehrere Schreine namens Sarutahiko-jinja. Derjenige, der jedoch für seine tiefe Geschichte und mysteriösen Legenden bekannt ist, ist der Sarutahiko-jinja in Takase, Kakegawa-shi. Dieser Ort ist nicht nur dem Kami des Wegöffnens gewidmet, sondern erzählt auch eine traurige, aber ehrenvolle Geschichte, die mit der Ashikaga-Familie aus der Muromachi-Zeit verbunden ist.
Grundlegende Informationen
Name: Sarutahiko-jinja
Standort: 1376 Takase, Kakegawa-shi, Shizuoka-ken
Hauptkami: Sarutahiko-no-kami
Segnungen: Weg ebnen, Verkehrssicherheit, Glück und Wohlstand, Abwehr von Unglück
Die Legende des „Tenpaku Daigongen“, geschaffen von einer Ashikaga-Prinzessin
Wenn man die Geschichte dieses Schreins ergründet, stößt man auf die Erzählung einer Familie, die abseits der großen Bühne der Muromachi-Geschichte lebte.
Der Überlieferung zufolge floh die Tochter von Ashikaga Motouji – dem Sohn des ersten Shoguns des Muromachi-Shogunats, Ashikaga Takauji, und erster Kanto Kanrei – zusammen mit ihrem Vasallen Ōsawa Gondayū an diesen Ort in Takase. Um ihr zutiefst verehrtes Schutzheiligtum zu verehren, gründete sie hier den Tenpaku Daigongen.
Nach dem Tod der Prinzessin gedachten die Anwohner ihrer Tugenden und nannten den Schrein liebevoll „Tenpaku-san“, den sie bis heute pflegten. Obwohl er im Meiji-Jahr 4 (1871) in den heutigen Sarutahiko-jinja umbenannt wurde, basierte er ursprünglich auf dem „Tenpaku-Glauben“, einem mysteriösen Volksglauben, der mit Sternen, Wasser oder der Weberei in Verbindung gebracht wird.
Mysterien und Sehenswürdigkeiten des Schreingeländes
Der Sarutahiko-jinja in Takase liegt in einem ruhigen Berggebiet, das sich bis zum Sazukayama erstreckt.
Stille, moosbewachsene Steintreppen
Wenn man durch das Torii tritt, das im Wald steht, führt eine moosbewachsene Steintreppe zum Schreingelände. Umgeben von tiefem Grün, herrscht hier eine einzigartige, ruhige Atmosphäre, die sich bei jedem Schritt bemerkbar macht.
Das Geheimnis des Namens „Tenpaku“
Der frühere Name des Schreins, „Tenpaku“, bezeichnet einen mysteriösen Kami, dessen wahre Identität in Japan zwar weit verbreitet, aber noch nicht vollständig geklärt ist. Eine Theorie besagt, er sei mit dem Kami des Windes des Ise-jingū verwandt, eine andere sieht ihn als Überrest des Polarsternkultes. Ein besonderer Reiz dieses Schreins liegt darin, ihn zu besuchen und dabei zu spekulieren, warum die Ashikaga-Prinzessin genau diesen „Tenpaku“ verehrt hat.
Die Kraft des „Wegöffnens“
Sarutahiko-no-kami, der Hauptkami, gilt als „Kami, der Dinge in eine positive Richtung lenkt“, da er beim Himmlischen Abstieg der Himmelsgötter als Wegweiser diente. Wenn man an einem Scheideweg im Leben steht oder etwas Neues beginnt, kann die stille Kraft dieses Ortes, den die Ashikaga-Prinzessin verteidigte, einen sanft unterstützen.
Das Netzwerk der „Sarutahiko“-Schreine in Kakegawa
Innerhalb der Stadt Kakegawa gibt es neben Takase auch Sarutahiko-jinja in Hatakama, Yamazaki und Hatada. Insbesondere der Sarutahiko-jinja in Hatada liegt entlang der ehemaligen Akiba Kaidō (Salzstraße) und hat seit jeher die Sicherheit der Reisenden bewacht.
Nach dem Besuch des Schreins in Takase empfiehlt es sich, diese „Kami des Wegöffnens“ zu besuchen und den Spuren der historischen Straßen Kakegawas zu folgen.
Besuchshinweise
Der Sarutahiko-jinja in Takase liegt an einem sehr ruhigen Ort und verfügt über keinen großen eigenen Parkplatz. Man kann das Torii entlang der Präfekturstraße 38 sehen, aber bitte seien Sie beim Passieren der Umgebung äußerst vorsichtig. Da der Schrein oft unbesetzt ist, wird empfohlen, sich vorab über die örtlichen Verwaltungsbedingungen zu informieren, wenn Sie ein Goshuin wünschen.
Die Gebete der Ashikaga-Prinzessin, die sie an diesen Ort inmitten der Stürme der Geschichte anvertraute. Fühlen Sie diesen stillen Herzschlag und besuchen Sie diesen Ort.
