Grundlegende Informationen
– Standort: 591-8012 Nakamura-cho 1109-1, Kita-ku, Sakai-shi, Präfektur Osaka
– Verehrte Kami: Susanoo no Mikoto, Ukemochi no Kami
– Anreise: ca. 20-30 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Shinkanaoka (Midosuji-Linie der U-Bahn) oder Ausstieg an der Bushaltestelle ‚Nakamura‘ (Nankai Bus)
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In Kita-ku, Sakai-shi, Präfektur Osaka, unweit des Oizumi Ryokuchi Parks, liegt in einem ruhigen Wohngebiet ein Ort, der für Kenner Geschichte und Geheimnis birgt. Dies ist das Nakamura-cho Yasaka Jinja, das wir Ihnen heute vorstellen. Auf den ersten Blick scheint es ein ruhiger, in der Gemeinschaft verwurzelter jinja zu sein, doch er birgt eine ‚Geschichte der Wiedergeburt‘, die einmal fast von der Landkarte verschwunden wäre, und die Legende eines mysteriösen heiligen Baumes.
Die ‚Wunderbare Wiedergeburt‘ nach 40 Jahren des Schweigens
Unverzichtbar für die Geschichte dieses jinja ist das ‚Comeback‘, das sich von der Meiji- bis zur Showa-Zeit ereignete.
Im 41. Jahr der Meiji-Ära (1908) wurde dieses Yasaka Jinja aufgrund der staatlichen Politik der Schreinkonsolidierung (jinja gōshi) in das benachbarte Kanaoka Jinja integriert und aufgegeben. Es folgten traurige Zeiten, in denen der Ujigami (Schutz-Kami) aus dem Dorf verschwand, doch der Glaube der Einheimischen erlosch nie.
Im 22. Jahr der Showa-Ära (1947), nach dem Kriegsende, wurde dank der leidenschaftlichen Wünsche und Bemühungen der örtlichen Bevölkerung der Kami wieder an diesen Ort eingeladen und der jinja neu errichtet. Es ist selten, dass ein jinja nach einer fast 40-jährigen Lücke an seinem ursprünglichen Ort ‚wiederbelebt‘ wird, und kann wahrlich als ein Wunder bezeichnet werden, das durch die ‚Verbundenheit‘ der Menschen in dieser Region entstand.
Ist der Kami ‚umgezogen‘? Die Legende des zweigeteilten Kampferbaums
Sobald Sie das Schreingelände betreten, fällt Ihnen ein prächtiger Kampferbaum auf, dessen Krone den Himmel zu bedecken scheint. Insbesondere um den riesigen Baum hinter dem Hauptschrein rankt sich eine wundersame Legende.
Dieser Kampferbaum teilt sich etwa 1,5 Meter über dem Boden in zwei Äste und wird unter dem Namen ‚Kusutamahikohime no Okami‘ verehrt.
Der Legende nach soll der Kami dieses Ortes ursprünglich in einem anderen Baum nordwestlich des Torii gewohnt haben, ist aber irgendwann in diesen zweigeteilten Kampferbaum ‚umgezogen‘.
Viele Menschen falten noch heute andächtig ihre Hände vor diesem heiligen Baum, dessen zweigeteilter Stamm als ‚Mann und Frau‘ (Hiko und Hime) interpretiert wird, und der als Quelle wundersamer Segnungen für eheliche Harmonie, familiäres Glück, Kindersegen und die Erfüllung familiärer Wünsche gilt.
Die ‚Futon Taiko‘ – Eine Leidenschaft, die die Stadt verbindet
Die Stille des Yasaka Jinja wird am lebhaftesten, wenn jedes Jahr im Oktober das Herbstfest stattfindet.
Dabei wird das ‚Futon Taiko‘, eine traditionelle Kultur aus Sakai, dargebracht. Das Futon Taiko von Nakamura-cho hat auch eine tiefe Verbindung zum Yasaka Jinja im benachbarten Notoo-cho und war einst ein Symbol für den grenzüberschreitenden Austausch, da die Festzüge gemeinsam durchgeführt wurden.
Der Anblick der riesigen Taiko-Wagen, die sich mutig durch die engen Gassen schlängeln, ist beeindruckend und lässt spüren, dass die Begeisterung dieses Festes die ‚Kraft der Menschen von Nakamura-cho‘ ist, die den einst verlorenen jinja wiederaufgebaut hat.
Ein verstecktes Highlight: Die liebenswerten ‚Naniwa Komainu‘
Besucher werden vor dem Haiden (Gebetshalle) von den historischen ‚Naniwa Komainu‘ empfangen, die im ersten Jahr der Bunsei-Ära (1818) errichtet wurden.
Bei genauerem Hinsehen offenbaren sie einen liebenswerten Ausdruck mit leicht hervorblitzenden, fangsähnlichen Zähnen, die eine gewisse Zugänglichkeit vermitteln. Beachten Sie auch ihre Gestalt, denn sie haben über 200 Jahre lang die Veränderungen dieses Ortes beobachtet.
Wie wäre es, wenn Sie Ihren Spaziergang im Oizumi Ryokuchi Park etwas ausweiten und die Energie der Wiedergeburt und die Mystik des riesigen Baumes erleben? Hinter der Ecke eines Wohngebiets erwartet Sie ein heiliger Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint.
Weiterführende Links und Referenzen
[1] 八坂神社の歴史|八坂神社について|八坂神社 (https://www.yasaka-jinja.or.jp/about/history/)
[2] 堺市北区南花田町の八坂神社:静寂に包まれた楠の大樹と、意外な歴史 – (https://jinjanews.com/ja/%E5%A0%BA%E5%B8%82%E5%8C%97%E5%8C%BA%E5%8D%97%E8%8A%B1%E7%94%B0%E7%94%B0%E7%94%BA%E3%81%AE%E5%85%AB%E5%9D%82%E7%A5%9E%E7%A4%BE%EF%BC%9A%E9%9D%99%E5%AF%82%E3%81%AB%E5%8C%85%E3%81%BE%E3%82%8C%E3%81%9F%E6%A5%A0/)
[3] 八坂神社とは | 世界遺産(負遺産)情報 (https://kousin242.sakura.ne.jp/wordpress014/%E5%AE%97%E6%95%99%E3%83%BB%E7%A4%BE%E5%AF%BA%E3%83%BB%E5%AF%BA%E9%99%A2/yasaka/)
[4] 堺市北区中村町の八坂神社:ふとん太鼓と歴史の息づく静かな社 – (https://jinjanews.com/ja/%E5%A0%BA%E5%B8%82%E5%8C%97%E5%8C%BA%E4%B8%AD%E6%9D%91%E7%94%B0%E7%94%B0%E7%94%BA%E3%81%AE%E5%85%AB%E5%9D%82%E7%A5%9E%E7%A4%BE%EF%BC%9A%E3%81%B5%E3%81%A8%E3%82%93%E5%A4%AA%E9%BC%93%E3%81%A8%E6%AD%B4%E5%8F%B2%E3%81%AE/)
[5] 八坂神社について | 東村山 八坂神社 (https://www.higasimurayama-yasakajinja.jp/cont1/main.html)
[6] 南花田 八坂神社のクスノキ (http://www.tree-flower.jp/27/minamihanadayasaka2056/yasakajinjakusu.html)
[7] 八坂神社 (http://www.komainu.org/oosaka/sakai_kita/yasaka/yasaka.html)
