Der altehrwürdige Schrein des Windes und die Ursprünge von „Nige Waka“ — Das Geheimnis und die Geschichte des Kazama Jinja in Nagano-shi

Grundlegende Informationen

Name: Kazama jinja (Kazama-jinja)
Standort: 781-1 Kazama, Nagano-shi, Nagano-ken
Hauptverehrter kami: Shinatsuhiko no Mikoto (Shinatsuhiko no Mikoto) – der kami des Windes
Mitverehrte kami: Kotoshironushi no Mikoto (Kotoshironushi no Mikoto), Ukanomitama no Mikoto (Ukanomitama no Mikoto)
Jährliches Fest (Reisai): 1. und 2. Oktober
Anfahrt: Etwa 4 km südöstlich vom JR Bahnhof Nagano. Das jinja befindet sich ruhig in einem Wohngebiet.

Die Legende vom „kami des Windes“, der den tobenden Fluss beruhigte

Die Geschichte des Kazama jinja ist extrem alt. Es ist ein shikinaisha, dessen Name bereits im „Engishiki Jinmyocho“ (927 n. Chr.) aus der Heian-Zeit erwähnt wird.

Dieses Gebiet lag einst im Einzugsgebiet des Susobanagawa (Susobanagawa), der als „tobender Fluss“ gefürchtet war und die Bewohner durch wiederholte Überschwemmungen plagte. Man sagt, dass die Dorfbewohner begannen, den kami, der den Wind beherrscht, Shinatsuhiko no Mikoto, zu verehren, um den Flusslauf zu kontrollieren und eine reiche Ernte zu erbitten.

Geht man noch weiter zurück, gibt es die Theorie, dass die im „Nihon Shoki“ (596 n. Chr.) erwähnten Minnochi no kami (Minnochi no kami) und die in historischen Aufzeichnungen erscheinenden Hyobetsu no kami (Hyobetsu no kami) sich auf dieses Kazama jinja beziehen. Es hat einen mysteriösen Hintergrund als Zentrum des Fujin-Glaubens (Glaube an den Windkami), der seit der Antike auf nationaler Ebene als wichtig erachtet wurde.

Der Geburtsort der Familie Kazama, die Wurzel der Samurai

Der Ortsname „Kazama“, der auch im Namen des jinja vorkommt, ist auch der Ursprung der Samurai-Familie Kazama, die dieses Gebiet regierte.

In der späten Heian-Zeit wurde Yajimano Tadanao, ein Mitglied einer Priesterfamilie des Suwa Taisha, in dieses Gebiet entsandt und nannte sich nach dem Ortsnamen „Kazama“. Gegenüber dem jinja befindet sich eine 2022 errichtete Stele mit der Aufschrift „Geburtsort der Familie Kazama“, die heute von vielen Menschen als Ursprung des Familiennamens Kazama in ganz Japan besucht wird.

Der Kazama-Klan expandierte später nach Echigo (Präfektur Niigata) und spielte während der Nanbokucho-Zeit eine wichtige Rolle auf der historischen Bühne, unter anderem als Unterstützer des Südhofs.

Anime-Pilgerreise: Eine tiefe Verbindung zu „The Elusive Samurai“

Für Fans des Mangas „Nige Jozu no Wakagimi“ (von Yusei Matsui), der derzeit als Anime adaptiert wird und große Aufmerksamkeit erregt, ist das Kazama jinja ein unübersehbarer Ort.

Kazama Genba (Kazama Genba), ein wichtiger Charakter in der Geschichte und Mitglied der Tokiwato (Tokiwato), die den Protagonisten Hojo Tokiyuki unterstützt. Die Wurzeln des Kazama-Klans, der als sein Vorbild diente, liegen genau hier in Kazama, Nagano-shi.

In der Geschichte zeigt Kazama Genba eine Leichtigkeit und Techniken, die an den Segen des Windkami erinnern. Wenn man bedenkt, dass der Hauptverehrte kami des jinja der kami des Windes (Shinatsuhiko no Mikoto) ist, ist man von der Tiefe der Charaktergestaltung überrascht. Es ist eine „Pilgerstätte“, die Fans unbedingt besuchen sollten, um die Geschichte der Familie Kazama, die eine tiefe Verbindung zum Suwa Taisha hat, hautnah zu erleben.

Über 180 Jahre alte traditionelle Kunst „Daidai Kagura Shishimai“

Im Kazama jinja wird der Kazama jinja Daidai Kagura Shishimai (Daidai Kagura Shishimai) aufgeführt, der seit Bunsei 5 (1822) überliefert ist.

Dieser shishimai zeichnet sich dadurch aus, dass er keine Liedtexte hat und ein männlicher Löwe, der ein Tachi (japanisches Langschwert) hält, mutig tanzt. Er ist auch als ausgewähltes immaterielles Volkskulturgut der Stadt Nagano ausgewiesen. Sein Tanz, der den Wind durchschneidet und das Böse vertreibt, ist erfüllt von der Kraft, die einem jinja, das den Windkami verehrt, eigen ist.

Besucher-Highlights

Das jinja-Gelände ist sehr ruhig, und eine prächtige Zelkove, die als geschützter Baum ausgewiesen ist, lässt das Gewicht der Geschichte spüren. Es ist kein auffälliger Touristenort, aber ein Ort voller geheimnisvoller Anziehungskraft, wo der alte Fujin-Glaube, der Geist der mittelalterlichen Samurai und die Welt des modernen Anime aufeinandertreffen.

Warum lassen Sie sich nicht von den Geheimnissen der Geschichte mitreißen, während Sie den „Wind“ spüren?

Von ando