Die Geheimnisse und die Faszination des Mito Hachimanguu, der Schutzgottheit von Mito, entdecken – bekannt für ihre wundersame Kraft bei der Abwehr von Unheil und für eine sichere Geburt.

Grundlegende Informationen

Name: Mito Hachimangu (mitohachimanguu) *Der offizielle Name ist „Hachimangu“.
Standort: 8-54 Hachiman-cho, Mito-shi, Ibaraki-ken
Enschreinte Kami: Honda wake no Mikoto (Kaiser Ojin), Okinaga Tarashihime no Mikoto (Kaiserin Jingu), Hime no Okami
Segnungen: Schutz vor Unglück, sichere Geburt und Kindererziehung, Schutz für im Jahr des Hundes oder Schweins Geborene, Schutz für Landwirtschaft, Industrie und Handel

Das Mito Hachimangu ist ein berühmter Schrein, der im Jahr Bunroku 1 (1592) vom damaligen Burgherrn von Mito, Satake Yoshinobu, gegründet wurde, indem er einen Ableger-Kami vom Baba Hachimangu in Hitachi-Ota hierher überführen ließ. Er wird als der allgemeine Schutzschrein von Suifu (alte Bezeichnung für das Gebiet von Mito) verehrt. Die Haupthalle (honden), die noch heute den prunkvollen Baustil der Azuchi-Momoyama-Zeit widerspiegelt, ist als Wichtiges Kulturgut Japans ausgewiesen.

Ein heiliger Ort, an dem ein weißer Kranich landete – Eine Legende über die Umsiedlung des Schreins

Die Geschichte des Mito Hachimangu war turbulent und von politischen Wirren geprägt. Während der Edo-Zeit wurde der Schrein infolge der Tempel- und Schreinreformen des zweiten Fürsten, Tokugawa Mitsukuni (bekannt als Mito Komon), die auch als „Zerschlagung der Hachiman-Schreine“ bekannt sind, für eine Zeitlang nach Nakanishi in Shirosato-machi umgesiedelt.

Doch während der Amtszeit des dritten Fürsten, Tokugawa Tsunaeda, wurde es dem Schrein aufgrund der leidenschaftlichen Bitten der Gemeindemitglieder erlaubt, nach Mito zurückzukehren. Es wird erzählt, dass bei der Umsiedlung an den heutigen Standort im Jahr Hoei 6 (1709) ein weißer Kranich herabflog und dort einige Stunden verweilte. Die Menschen deuteten dies als ein „göttliches Zeichen“ – ein wunderbares und glückverheißendes Omen – und bestimmten diesen Ort als das heutige heilige Gelände (shiniki). Diese mystische Episode ist bis heute überliefert.

Die Hintergrundgeschichte des „Kami des Feuerschutzes“ – Ein verfluchter Festwagen aus Edo?

Obwohl im Schreingelände der Glaube an einen „Kami des Feuerschutzes“ (hibuse no kami) stark verbreitet ist, gibt es dazu eine interessante Hintergrundgeschichte.

Einst, während eines Festivals des Kanda Myojin in Edo, stellte Kanda Sakuma-cho einen prunkvollen Festwagen (dashi), geschmückt mit den beiden kami Izanagi und Izanami, aus. Daraufhin wurde dieser Stadtteil von einem Brand heimgesucht. Als später der Stadtteil Suehiro-cho in Mito, der diesen Festwagen übernahm, ebenfalls von einem Brand betroffen war, dachte man, es sei „ehrfurchtslos, solch ehrwürdige Gottheiten auf einem Festwagen herumzufahren“. Daher beschloss man, ihre heiligen Statuen (shinzo) im Mito Hachimangu aufzustellen und zu verehren.

Seltsamerweise kam es seither bei Bränden in der Stadt nie zu größeren Schäden, und selbst während der Luftangriffe auf Mito im Pazifikkrieg blieben die Schreingebäude (shaden) des Hachimangu auf wundersame Weise von der Zerstörung verschont. Aus diesem Grund wird der Schrein noch heute als mächtiger „Kami des Feuerschutzes“ verehrt.

Der 800 Jahre alte „Ohatsuki Icho“ (Ginkgobaum mit Nüssen an den Blättern) – Japans Nummer eins

Der heilige Baum (goshinboku), der im Schreingelände emporragt, ist ein etwa 800 Jahre alter Riese und als nationales Naturdenkmal ausgewiesen. Dieser Ginkgobaum ist eine äußerst seltene Variante, die als „Ohatsuki“ (was so viel wie „mit Blättern und Nüssen“ bedeutet) bezeichnet wird, da seine Nüsse (Ginnan) direkt an den Blattspitzen wachsen.

Der Legende nach ist er einer von fünf Bäumen, die japanische Gesandte aus der Tang-Dynastie (Kentoshi) aus China mitbrachten, und seine majestätische Erscheinung gilt als die landesweit größte ihrer Art. Aufgrund seiner zahlreichen herabhängenden Brustwurzeln (chirone) wird er als Symbol für sichere Geburt, Kindererziehung und Langlebigkeit verehrt. Im Herbst bietet er einen atemberaubenden Anblick, wenn er in goldenen Farben leuchtet.

Das „Mito Ajisai Matsuri“ (Hortensienfest in Mito), das die Jahreszeiten färbt

Das Mito Hachimangu ist zusammen mit dem angrenzenden Howa-en auch als Veranstaltungsort des „Mito Ajisai Matsuri“ (Hortensienfest in Mito) bekannt. Um Juni herum blühen auf dem Schreingelände etwa 5.000 Hortensien in rund 60 verschiedenen Sorten. Der Kontrast zwischen den altehrwürdigen und imposanten Schreingebäuden und den farbenprächtigen Hortensien macht den Ort zu einem unverzichtbaren Fotospot für Blogger und Fotografen.

Der Hachiman-sama, der über die Stadt Mito wacht. Wenn man die prächtige Haupthalle und den riesigen Baum berührt und durch das Gelände spaziert, während man über die zahlreichen Legenden nachsinnt, kann man die Tiefe der Geschichte und eine geheimnisvolle Kraft spüren.

Weiterführende Links und Referenzen
[1] 水戸八幡宮 – Wikipedia
[2] 茨城 観光ガイド
[3] 保和苑 &laquo 水戸市の観光情報サイト「水戸旅」【公式】水戸観光コンベンション協会
[4] 【水戸市】銀杏坂の大イチョウ | 茨城大銀杏番付 平成令和秋場所
[5] 大洗・ひたちなかの神社・神宮・寺院ランキングTOP10 – じゃらんnet

Von ando