Fuji Omuro Sengen Jinja: Der älteste Schrein am Berg Fuji – Ein mystischer Ort, den Takeda Shingen liebte und der auch zum Anime-Pilgerort wurde

Grundlegende Informationen
Name: Fuji Omuro Sengen jinja (Fujimimuro Sengen jinja)
Ort: 3951 Katsuyama, Fujikawaguchiko-machi, Minamitsuru-gun, Yamanashi-ken
Verehrter kami: Konohanasakuya-hime no Mikoto
Gründung: 699 n. Chr. (3. Jahr der Regierungszeit von Kaiser Monmu)

Der älteste jinja, der „zuerst“ am Berg Fuji verehrt wurde
Rund um den Berg Fuji gibt es zahlreiche Sengen jinjas, aber unter ihnen gilt dieser Fuji Omuro Sengen jinja als der „älteste in den Bergen“. Seine Ursprünge sollen auf seine Weihung am zweiten Posten des Berges Fuji durch Fujiwara Yoshitada im Jahr 699 n. Chr. zurückgehen.

Früher gab es ein System von zwei Schreinen: den Hon-gu (Hauptschrein) am zweiten Posten des Berges Fuji und den Sato-gu (Dorfschrein) am Ufer des Kawaguchiko-Sees. Um die Schreingebäude jedoch vor der rauen Natur zu schützen, wurde die Haupthalle des Hon-gu 1973 (Showa 48) vom zweiten Posten an den heutigen Standort des Sato-gu verlegt. Daher können Besucher heute die Haupthalle, die die älteste Geschichte des Berges Fuji birgt, direkt vom Seeufer aus verehren.

Der kami der sicheren Geburt und des Sieges, geliebt von Takeda Shingen
Takeda Shingen, ein berühmter General der Sengoku-Zeit, verehrte diesen jinja zutiefst. Aufzeichnungen belegen, dass er ein „Gebet für eine sichere Geburt“ in seiner eigenen Handschrift darbrachte. Dies geschah, um für die sichere Entbindung seiner Tochter Obaiin (der Hauptfrau von Hojo Ujimasa) zu beten, und wird noch heute als wertvolles altes Dokument aufbewahrt.

Darüber hinaus nutzte Shingen diesen jinja auch in Schlachten als Gebetsort und er wurde von drei Generationen der Familie Takeda großzügig beschützt. Eine Gedenktafel für „Takeda Shingen-kos Gebetsort“ steht auf dem Gelände, und noch heute besuchen unzählige Gläubige den Schrein, um bei Herausforderungen und an Wendepunkten ihres Lebens um Glück zu bitten.

Flog Prinz Shotoku auf einem schwarzen Pferd durch den Himmel? Die „Kurokoma Taishi densetsu“
Eine erstaunliche Legende wird in diesem jinja weitergegeben: die „Kurokoma Taishi densetsu“ (Legende vom schwarzen Pferd des Prinzen).

Laut Aufzeichnungen aus der Heian-Zeit wählte Prinz Shotoku im Alter von 25 Jahren einen „Kurokoma von Kai“ (schwarzes Pferd aus der Provinz Kai) aus den ihm aus dem ganzen Land dargebotenen Pferden aus. Es heißt, als der Prinz das Pferd bestieg, schwebte es sofort in den Himmel, flog über den Berg Fuji und reiste bis in die Provinz Shinano.

Auf dem Schreingelände ist eine „Statue des Prinzen Shotoku“ aufgestellt, die an diese Legende erinnert und die Verbindung zwischen dem Berg Fuji, Pferden und den übernatürlichen Kräften des Prinzen bis heute vermittelt.

Auch als „heiliger Ort“ aus dem Anime „Yuru Camp△“ beliebt
Der Fuji Omuro Sengen jinja erschien in Episode 8 von „Yuru Camp△ SEASON2“, dem beliebten Anime, der den Camping-Boom auslöste.

Im Anime wurden Szenen gezeigt, in denen Mitglieder des Outdoor Activities Clubs Hatsumode (ihren ersten Schreinbesuch im neuen Jahr) machten. Viele Fans begeben sich auf eine „Seichi Junrei“ (Pilgerreise zu heiligen Stätten/Anime-Schauplätzen), um das große Torii-Tor und die friedliche Landschaft des Schreingeländes am Seeufer zu suchen, genau wie sie im Anime erschienen. Dem Sando (Anfahrtsweg) zu folgen, den die Charaktere gegangen sind, ist eine weitere Möglichkeit, die Kraft des Berges Fuji zu genießen und zu spüren.

Ein Geheimtipp zur Steigerung des finanziellen Glücks? Die „Kinun Card Omamori“ und der „Hyakufuku no Ryu Hoju“
In den letzten Jahren hat dieser jinja auch als „Kraftort für finanzielles Glück“ Aufmerksamkeit erregt. Insbesondere die „Kinun Card Omamori“ (Glückskarte für finanzielles Glück), die angeblich mit der Energie des zweiten Postens des Berges Fuji erfüllt ist, soll den Wohlstand steigern, wenn sie im Portemonnaie aufbewahrt wird.

Auch der „Hyakufuku no Ryu Hoju“ (Drachenjuwel der hundert Glücksfälle) auf dem Schreingelände ist nicht zu übersehen. Es ist eine Steinstatue eines Drachens, der ein heiliges Juwel umarmt, und es heißt, dass man durch das Streicheln dieses Juwels alle Arten von Glück erhalten kann.

Besuchertipps: Erkunden Sie die beiden Schreingebäude
Beim Betreten des Schreingeländes finden Sie den Sato-gu direkt vor sich und den Hon-gu (ein wichtiges Kulturgut, das vom zweiten Posten verlegt wurde) zu Ihrer Linken.
Der Sato-gu ist ein Schrein, der auf Befehl von Kaiser Murakami gebaut wurde, damit die Dorfbewohner ihn leicht besuchen konnten.
Der Hon-gu ist ein nationales wichtiges Kulturgut, das den architektonischen Stil der Momoyama-Zeit stark bewahrt hat.
Die Anordnung dieser beiden Schreingebäude, die sich gegenüberliegen, ist landesweit selten, und ihre einzigartige Atmosphäre beeindruckt die Besucher zutiefst.

Der Fuji Omuro Sengen jinja ist ein Ort, an dem sich die Geschichte des Berges Fuji, die Gefühle der Kriegsherren der Sengoku-Zeit und die moderne Anime-Kultur überschneiden. Wenn Sie den Kawaguchiko-See besuchen, tauchen Sie unbedingt in seine tiefgründige Geschichte ein.

Von ando