Grundlegende Informationen
Name: Fujisan Hongu Sengen Taisha (Fujisan Hongu Sengen Taisha)
Ort: 1-1 Miyacho, Fujinomiya-shi, Shizuoka-ken
Haupt-kami: Konohana-no-Sakuyahime-no-Mikoto (Konohana-no-Sakuyahime-no-Mikoto)
Geschichte/Hintergrund: Als Hauptschrein (sohongu) von über 1.300 Sengen jinja Schreinen im ganzen Land verehrt er den Berg Fuji als heiligen kami. Er ist eine der Stätten, die zum UNESCO-Weltkulturerbe „Fujisan – Objekt der Verehrung und Quelle künstlerischer Inspiration“ gehören.
Segnungen: Schutz vor Feuerkatastrophen, sichere Geburt, familiäre Harmonie, sichere Seefahrt und mehr.
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Der Gipfel des Fuji ist „Privatbesitz“!? Überraschende Hintergrundgeschichten und Geheimnisse
Im Fujisan Hongu Sengen Taisha gibt es zahlreiche überraschende Anekdoten und Legenden, die nur wenige kennen.
1. Der Berg Fuji ab der 8. Station ist das Schreingelände
Tatsächlich ist der Gipfel des Berges Fuji (ab der 8. Station aufwärts) weder Staats- noch öffentliches Land, sondern „Privatbesitz“ des Fujisan Hongu Sengen Taisha. Dies geht darauf zurück, dass Tokugawa Ieyasu, der das Edo-Shogunat gründete, es aus Dankbarkeit für seinen Sieg in der Schlacht von Sekigahara stiftete. Obwohl es in der Meiji-Zeit einmal verstaatlicht wurde, wurde es nach einem langen Rechtsstreit im Jahr 2004 offiziell als Land des jinja zurückgegeben.
2. Von Tokugawa Ieyasu entworfen? Der einzigartige „Sengen-zukuri“ Baustil
Die Haupthalle (honden) wurde von Tokugawa Ieyasu im Jahr Keicho 9 (1604) errichtet und ist als wichtiges Kulturgut Japans ausgewiesen. Besonders bemerkenswert ist die ungewöhnliche zweistöckige Struktur, die als „Sengen-zukuri“ (Sengen-zukuri) bekannt ist. Es wird gesagt, dass der erste Stock den Berg Fuji selbst darstellt und der zweite Stock die heilige Welt, die auf dem Gipfel thront, was Ieyasus tiefe Frömmigkeit und künstlerisches Gespür erkennen lässt.
3. Der Wakutama-ike Teich (Wakutama-ike): Entspringt nach 20 Jahren
Es wird gesagt, dass das Wakutama-ike auf dem jinja-Gelände aus dem Schmelzwasser des Berges Fuji entspringt, das durch Lavagestein fließt und etwa 20 Jahre für diesen Prozess benötigt. Frühere Fuji-Pilger vollzogen an diesem Teich die rituelle Reinigung „Misogi“ (Misogi), bevor sie den Berg bestiegen. Etwa 2,4 Tonnen Wasser sprudeln pro Sekunde hervor, und seine Transparenz ist mystisch. Auch der Waka-Dichter Taira no Kanemori aus der Heian-Zeit besang seine Schönheit in einem Waka-Gedicht.
4. Die Kraft des „Wassers“ zur Beruhigung von Vulkanausbrüchen
Es gibt die Theorie, dass der Hauptgrund für den Bau des Sengen Taisha an seinem heutigen Standort das Vorhandensein des „Wakutama-ike“ war. In einer Zeit, als der Berg Fuji heftig ausbrach, glaubte man, dass die Kraft des „Feuers“ nur durch die Kraft des reichhaltigen „Wassers“ besänftigt werden konnte. Indem Konohana-no-Sakuyahime-no-Mikoto, die die göttliche Tugend des Wassers besitzt, an diesem Ort verehrt wurde, versuchte man, den tobenden Berg Fuji zu beruhigen.
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Informationen zur Anime-Pilgerreise: Auf den Spuren der Welt von ‚Yuru Camp△‘
Der Fujisan Hongu Sengen Taisha ist auch als einer der Pilgerorte bekannt, der in Folge 7 des beliebten Camping-Animes „Yuru Camp△ SEASON2“ vorkommt.
– Nadeshikos Gebet für Solo-Camping: Als eine der Hauptfiguren, Kagamihara Nadeshiko, zum ersten Mal alleine campen ging, besuchte sie auf ihrem Weg diesen jinja. Gezeigt werden Szenen, in denen sie ehrfürchtig das große rote Torii betrachtet und in der Haupthalle für den Erfolg ihres Solo-Campings betet.
– Kulinarische Genüsse in Omiya Yokocho: Die „Omiya Yokocho“ direkt vor dem jinja kommt ebenfalls im Anime vor. Die „Fujinomiya Yakisoba“, die Nadeshiko dort genüsslich aß, ist ein unverzichtbares Gericht für Pilgerfans. Man kann auch die Bank, auf der sie saß, und die Atmosphäre des Lokals genauso erleben, wie es im Anime dargestellt wird.
Die überwältigende Energie des Berges Fuji spüren, über historische Geheimnisse nachdenken und die Szenen des Animes nachempfinden. Die Möglichkeit, einen solch luxuriösen Besuch zu erleben, ist ein großer Reiz des Fujisan Hongu Sengen Taisha.
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Zugehörige Links und Referenzen
