Japans erste Goldfundstätte! Das Koganeyama Jinja, das den Großen Buddha von Nara rettete – ein Ort voller Geheimnisse und Faszination.

Kennen Sie die Koganeyama Jinja in Wakuya-cho, Toda-gun, Präfektur Miyagi? Dieser Ort ist als Japans erste Goldfundstätte bekannt und ein wahrer Kraftort für finanzielles Glück und Geschichte. Dieses Mal stellen wir Ihnen überraschende Episoden, Geheimnisse und unerwartete Hintergründe vor, die in diesem jinja verborgen sind und bis in die Gegenwart reichen.

Grundlegende Informationen
Standort: Miyagi-ken Toda-gun Wakuya-cho Wakuya Aza Ougon Gumi-mae 23
Haupt-kami: Kanayamabiko-no-kami, Amaterasu Omikami, Sarutahiko-no-mikoto
Göttliche Segnungen: Steigerung des finanziellen Glücks, Geschäftserfolg, Gebet für Sieg

Tränen des Kaisers Shomu? Das „Wundergold“, das die Errichtung des Großen Buddha rettete

Die Geschichte der Koganeyama Jinja reicht etwa 1300 Jahre zurück in die Nara-Zeit. Damals versuchte Kaiser Shomu, den riesigen „Großen Buddha von Nara“ im Todai-ji Tempel zu errichten. Das größte Problem war jedoch, dass kein Gold für die Verzierung der Buddha-Oberfläche in Japan gefunden werden konnte und man vollständig auf Importe angewiesen war.

Im Jahr Tenpyo 21 (749 n. Chr.), als der Plan aufgrund des Goldmangels festgefahren war, wurden von hier in Wakuya (damals Oda-gun, Provinz Mutsu) 900 Ryo (etwa 13 kg) Goldstaub präsentiert. Kaiser Shomu war so außer sich vor Freude, dass er den Äranamen von „Tenpyo“ in „Tenpyo-Kanpo“ änderte. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass das hier gefundene Gold die Vollendung des Großen Buddha ermöglichte und Japans buddhistische Kultur bewahrte.

Ein 1000 Jahre altes Geheimnis: Wo ist der wahre „Kogane-yama“?

Tatsächlich birgt die Koganeyama Jinja ein lange währendes Geheimnis: Ihr Standort war für lange Zeit „vergessen“.

Nach der Heian-Zeit, als die Goldproduktion zurückging, wurde die genaue Lage des jinja vergessen. In der Edo-Zeit gewann die Theorie an Bedeutung, dass Kinkazan in Ishinomaki City, das auch Matsuo Basho besuchte, die erste Goldfundstätte Japans sei, und es gab lange Zeit eine Debatte darüber.

Doch Oki Yasumi, ein Gelehrter der japanischen Klassiker aus der Edo-Zeit, identifizierte den heutigen Standort mithilfe alter Dokumente. Darüber hinaus wurde durch Ausgrabungen im Jahr Showa 32 (1957) das Vorhandensein von Dachziegeln und Gebäuderesten aus der Nara-Zeit entdeckt, was zweifelsfrei bewies, dass dies Japans erste Goldfundstätte war. Es war der Moment, in dem die „goldene heilige Stätte“, die 1000 Jahre lang in den Annalen der Geschichte verborgen lag, wieder zum Leben erweckt wurde.

Die goldene Seele in der Neuzeit: Eine unerwartete Verbindung zu Vegalta Sendai

Der Einfluss der Koganeyama Jinja reicht auch in unerwartete Bereiche. Die Teamfarbe „Vegalta Gold“ des J-League-Teams „Vegalta Sendai“ leitet sich tatsächlich von der Tatsache ab, dass das erste Gold Japans in Wakuya-cho, dem Standort der Koganeyama Jinja, gefunden wurde.

Daher werden dort auch Gebete für den Sieg des Teams abgehalten, und auf dem Gelände sind manchmal Trikots mit Unterschriften der Spieler und Daruma-Puppen für den Sieg ausgestellt. Auch für Sportfans ist es ein Ort, an dem man die „goldene Kraft“ für den Sieg empfangen kann.

Goldenes Torii und Goldwasch-Erlebnis

Am Eingang des jinja ragt ein „goldenes Torii“ empor, das seinem Namen alle Ehre macht und die Besucher in seinen Bann zieht. Direkt neben dem jinja, im „Wakuya Manyo-no-sato Tenpyo Roman-kan“, können Sie außerdem selbst Gold waschen.

Die Erfahrung, mit eigenen Händen denselben Glanz zu finden wie das Gold, das einst den Großen Buddha rettete, wird Erwachsene und Kinder gleichermaßen begeistern. Der gefundene Goldstaub kann mit nach Hause genommen werden und könnte zu einem mächtigen Talisman werden.

Otomo no Yakamochi, ein Dichter des Manyoshu, sang ebenfalls, um die Goldproduktion an diesem Ort zu feiern: „Sumero-gi no miyo sakaen to azuma naru michinoku-yama ni kin hana saku“ (Für den Wohlstand der Herrschaft des Kaisers, in den östlichen Mutsu-Bergen, blühen goldene Blumen). Die Koganeyama Jinja, wo sich die Romantik der Geschichte und die Kraft des finanziellen Glücks kreuzen. Warum besuchen Sie sie nicht einmal, um ihren Glanz hautnah zu erleben?

Verwandte Links / Referenzen
[1] Auf den Spuren der Michinoku-GOLD-Romanze (Präfektur Iwate, Präfektur Miyagi, Wakuya-cho u.a.) „Vom Schauplatz der Tourismus-Renaissance ~ Gestaltung von Tourismuszielen, die ihrer Zeit voraus sind ~ (184)“ – Holg
[2] Präfektur Miyagi Jinja-Behörde
[3] Informationen zur Koganeyama Jinja | Wakuya Jinja / Koganeyama Jinja, wo goldene Kirschblüten tanzen
[4] Wakuya-cho / Menschen, die die Geschichte von Wakuya ausgegraben haben
[5] Wakuya Jinja / Koganeyama Jinja
[6] Miyagi Jinja: Das goldene Torii ist göttlich! Erleben Sie die Geschichte des „Goldes“ in der Koganeyama Jinja – Toda-gun Wakuya-cho / Koganeyama Jinja – Sendai Machipura
[7] Koganeyama Jinja (Wakuya-cho) – Wikipedia
[8] Präfektur Miyagi, Wakuya-cho: Besuchen Sie die Koganeyama Jinja, Japans erste Goldproduktionsstätte, für finanzielles Glück und Goldkultur in der Koganeyama Jinja | Miyagi Local Culture Lab

Von ando