Der Ootori Taisha (Ootori Taisha) liegt im Nishi Ward der Stadt Sakai in der Präfektur Osaka. Er ist der Hauptschrein der zahlreichen Ootori Schreine im ganzen Land und genießt seit alters her große Verehrung als Ichinomiya, der Schrein mit dem höchsten Status in der Provinz Izumi. Dieser Ort birgt eine großartige Legende, die sich um Yamato Takeru no Mikoto, einen Helden der japanischen Mythologie, rankt, und ein faszinierendes Geheimnis, das bis heute weitererzählt wird.
Basisinformationen
Standort: 1-1-2 Otorikitamachi, Nishi Ward, Sakai City, Osaka Prefecture
Hauptverehrte kami: Yamato Takeru no Mikoto, Ootori no Muraji no Mioyagami
Schreinstatus: Ichinomiya der Provinz Izumi, Kanpei Taisha, Beppyo jinja
Legende: Die letzte Ruhestätte eines Helden, der als Schwan herabstieg
Die bekannteste Episode bezüglich der Gründung des Ootori Taisha ist die „Schwanenlegende“, die sich um den Tod von Yamato Takeru no Mikoto rankt.
Nachdem Yamato Takeru no Mikoto seine Feldzüge in den Westen und Osten beendet hatte, erkrankte er im Nobono von Ise und verstarb dort. Es wird erzählt, dass seine Seele sich in einen großen, strahlend weißen Vogel (einen Schwan) verwandelte und hoch in den Himmel aufstieg. Der Schwan landete im Kotohikihara von Yamato und im Furuichi von Kawachi, und seine letzte Landung war hier in Ootori.
Als der Schwan hier landete, soll sich über Nacht ein dichter, üppiger Wald um ihn herum ausgebreitet haben. Dies gilt als der Ursprung des „Chigusa no Mori“-Waldes, der noch heute die Schreinanlage umgibt. Danach flog der Schwan erneut in den Himmel davon. Die Menschen ehrten diesen Ort und errichteten dort einen Schrein zur Verehrung, was als Ursprung des Ootori Taisha gilt.
Geheimnis: Das Rätsel des „Chigusa no Mori“, der über Nacht entstand
Der „Chigusa no Mori“, der etwa 15.000 tsubo (ca. 4,95 Hektar) der Schreinanlage einnimmt, birgt eine mysteriöse Überlieferung, die sich wissenschaftlich nicht erklären lässt.
Der Legende nach war es damals nur ein Ödland, doch über Nacht breiteten sich Bäume aller Art üppig aus und wuchsen zu einem dichten Wald heran. Daher erhielt der Wald seinen Namen „Chigusa“ (Tausend Arten).
Interessant ist die Vegetation dieses Waldes. Es gibt die Anekdote, dass ein Gelehrter, der dieses Gebiet einst untersuchte, ausgerufen haben soll: „Es ist äußerst selten, dass eine so große Vielfalt an Baumarten auf einem so engen Raum wild durcheinander wächst.“ Ein mysteriöses Ökosystem, das die Legende zu bestätigen scheint, wird bis heute bewahrt.
Architektur: Der Stil Ootori-zukuri, einer der ältesten
Die Haupthalle (Honden) des Ootori Taisha ist von einem Stil namens „Ootori-zukuri“, einem in der Geschichte der jinja-Architektur äußerst wertvollen Stil.
Er gilt als eine vereinfachte Version des „Taisha-zukuri“ des Izumo Taisha und nimmt die Form eines Giebelbaus mit Giebeleingang an. Neben dem „Yuiitsu Shinmei-zukuri“ des Ise Jingu und dem „Taisha-zukuri“ des Izumo Taisha zeichnet er sich durch die Beibehaltung einer sehr alten Form aus.
Obwohl der heutige Schreinbau in der Meiji-Zeit wiederaufgebaut wurde, folgt sein Entwurf getreu den alten Bauplänen. Seine geradlinige und kraftvolle Erscheinung strahlt eine Würde aus, die dem Bild von Yamato Takeru no Mikoto als verehrtem Krieger-kami angemessen ist.
Glück im Wettbewerb: Der Kraftort und der Ortsname „Ootori“
Der Ootori Taisha ist auch als „kami des Sieges“ bekannt. Da Yamato Takeru no Mikoto ein Held war, der schwierige Feldzüge erfolgreich abschloss, pilgern unzählige Besucher hierher, die Prüfungen, Wettbewerbe oder schwierige Lebenssituationen meistern möchten.
Auch der Ortsname „Ootori“ in dieser Gegend leitet sich vom Ootori Taisha ab. Der Buchstabe „Ootori“, der in Bahnhofs- und Ortsnamen erhalten geblieben ist, ist ein klares Zeichen dafür, dass die Schwanenlegende tief in diesem Land verwurzelt ist.
Festliche Begeisterung: Das Ootori Danjiri Matsuri
Das „Ootori Danjiri Matsuri“, das jedes Jahr im Oktober stattfindet, ist als Weihungszeremonie für den Ootori Taisha bekannt.
Das größte Highlight dieses Festivals ist das „Yarimawashi“, das vor dem Torii des Ootori Taisha stattfindet. Der grandiose Anblick riesiger Danjiri, die mit hoher Geschwindigkeit um die Ecken biegen, ist atemberaubend und zeugt von der tiefen Verbundenheit und dem Glauben der Region. Es ist ein leidenschaftliches Ereignis, das Sakai repräsentiert.
Ootori Taisha: Der Ort, den die Seele von Yamato Takeru no Mikoto zuletzt erwählte.
Sobald Sie eintreten, umfängt Sie die Stille des „Chigusa no Mori“, die den Lärm der Stadt vergessen lässt. Spüren Sie den Geist des Helden, der als Schwan davonflog, und bitten Sie um Ihren persönlichen „Flug“ – einen Durchbruch in Ihrem Leben.
Weiterführende Links und Referenzen
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