Grundlegende Informationen
Die Sube jinja (須倍神社) ist ein über 1000 Jahre altes, ehrwürdiges jinja, das sich in Miyaguchi, Hamana Ward (ehemals Hamakita Ward), Hamamatsu City, Shizuoka Präfektur, befindet. Als „Engishiki-nai-sha“ ist sie im Engishiki Jinmyocho (Register der jinja) der Heian-Zeit aufgeführt und hat seit der Antike eine zentrale Rolle im Glauben dieser Region gespielt.
Standort: 635 Miyaguchi, Hamana Ward, Hamamatsu City, Shizuoka Präfektur
Enshrined kami: Susanoo-no-mikoto (素盞嗚尊), Kushinadahime-no-mikoto (奇稲田姫尊)
Hauptfest: „Miyaguchi Matsuri“ (宮口祭), das hauptsächlich entlang der Straße vor dem Koshinji-Tempel in Miyaguchi stattfindet.
Das Geheimnis des Namens „Sube“ und der Ursprung des Ortsnamens „Miyaguchi“
Zuerst fällt der ungewöhnliche Name „Sube“ (須倍) ins Auge. Es gibt verschiedene Theorien über die Herkunft dieses Namens. Eine besagt, dass er von „suberu“ (統べる) abgeleitet ist, was „regieren“ oder „integrieren“ dieses Landes bedeutet. Eine andere Theorie besagt, dass es sich um ein jinja handelt, das vom „Sube-Clan“, einem einst mächtigen Geschlecht, das dieses Gebiet beherrschte, geweiht wurde, was auf eine tiefe Verbindung zu alten einflussreichen Familien hinweist.
Darüber hinaus leitet sich der Ortsname „Miyaguchi“ (宮口), wo sich dieses jinja befindet, selbst davon ab, dass es der Eingang (Miya no kuchi) zur Sube jinja war. Dies ist ein Beweis dafür, dass sich die gesamte Stadt um das jinja herum entwickelt hat, und es deutet darauf hin, dass es für die Bewohner der Region ein spiritueller Pfeiler ist.
Mysterium und Hintergrundgeschichte: Die Geschichte der Verlagerung und das „Phantom-Alte jinja“
Die heutige Sube jinja befand sich nicht von Anfang an an diesem Ort. Früher stand sie an einem Ort namens „Furumiya“ (古宮 – Altes jinja), etwa 1 Kilometer nördlich des heutigen Standortes.
Es wird überliefert, dass sie nach den Kriegen der Sengoku-Zeit und im Laufe der Zeit an ihren heutigen Standort verlegt wurde. Eine heilige Atmosphäre umgibt immer noch das Gebiet ihres ursprünglichen Standortes, und unter Geschichtsfans wird es als Mysterium um das „Motomiya“ (ursprüngliche jinja) erzählt.
Darüber hinaus tragen der „goshimboku“ (heiliger Baum) und alte Steindenkmäler auf dem Gelände Spuren von Opfergaben, die einst von Adligen und Samurai dargebracht wurden, die diesen Ort besuchten. Obwohl sie auf der großen Bühne der Geschichte Hamamatsus selten auftaucht, ist sie unter Kennern als Kraftort bekannt.
Das begeisterte „Miyaguchi Matsuri“ und prächtige Festwagen
Das Miyaguchi Matsuri (allgemein bekannt als Miyaguchi Gion Matsuri), das jährliche Hauptfest der Sube jinja, rühmt sich einer der intensivsten Atmosphären in der Stadt Hamamatsu. Besonders bemerkenswert ist der Anblick der prunkvollen, geschnitzten „chokoku yatai“ (Festwagen), die durch die hügelige Stadt Miyaguchi gezogen werden.
Die Schnitzereien an diesen Festwagen sind äußerst filigran und verkörpern den Stolz der lokalen Handwerker. Nachts ist der Anblick der von Laternen beleuchteten Festwagen, die steile Hänge hinauf- und hinunterfahren, atemberaubend. Ihre Pracht ist als „der Tag, an dem die ruhige Tempelstadt im ganzen Jahr am lebhaftesten wird“ bekannt.
Pilgerinformationen: Die Verbindung zum Anime „Yuru Camp△“
Das Miyaguchi-Gebiet, in dem sich die Sube jinja befindet, ist auch als Pilgerstätte für den beliebten Anime „Yuru Camp△ SEASON2“ bekannt.
Die Tenryu Hamanako Eisenbahn Miyaguchi Station, an der eine der Protagonistinnen, Nadeshiko Kagamihara, während ihres Solo-Campingausflugs Halt machte, und der nahegelegene historische Kura-Zukuri-Bau (traditionelles Lagerhaus) „Koshinji-Tempel“ sowie Geschäfte, die die lokale Spezialität „aburaage“ (frittierter Tofu) verkaufen, sind alle in unmittelbarer Nähe des jinja verstreut.
Im Anime wird das stimmungsvolle Stadtbild von Miyaguchi wunderschön dargestellt, und die Sube jinja, als Schutz-kami dieses Stadtbildes, wacht still über die Fans, die zur Pilgerreise kommen. Das jinja lässt sich leicht in einen Spaziergang vom Bahnhof aus integrieren und ist als Ort, an dem Besucher die Atmosphäre des Animes spüren und gleichzeitig Geschichte erleben können, bei vielen Fans beliebt.
Besuchertipps
Das Gelände des jinja ist sehr ruhig; wenn man es betritt, hat man das Gefühl, dass der umgebende Trubel verschwindet. Besonders sehenswert sind die Schnitzereien am Haiden (Haupthalle) und die historisch anmutenden Ausdrücke der Komainu (Wächterhunde). Während Sie durch die alten Straßen von Miyaguchi spazieren, könnten Sie sich vorstellen, wie Reisende vergangener Zeiten an diesem „Miya no kuchi“ (Eingang zum jinja) Halt machten.
Verwandte Links/Referenzen
Keine Quellen verfügbar.
