Grundlegende Informationen
Name: Okinogu (Okinogu)
Standort: 44 Onoyama-cho, Naha-shi, Okinawa (innerhalb des Onoyama-Parks)
Verehrte Kami: Tenjukume Ryugu-o Onkami (identifiziert mit Amaterasu Omikami), Izanami no Mikoto, Hayatamao no Mikoto, Kotosakao no Mikoto und andere.
Geschichte: Einer der „Ryukyu Hassha“ (Acht Schreine von Ryukyu), die von den Königen des Ryukyu-Reiches besonders verehrt wurden. Die Gründung wird auf das Jahr 1451 (während der Ära von König Sho Kinpuku) datiert, und seit alters her wurde er als Kami für sichere Seefahrt und den Frieden des Landes verehrt.
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Die Legende des „leuchtenden heiligen Baumes“, der aus dem Meer auftauchte
Über die Entstehung des Okinogu gibt es eine sehr mystische Überlieferung. Mitte des 15. Jahrhunderts erschien Nacht für Nacht ein geheimnisvolles Licht in den Gewässern des Hafens von Naha. Als der König dies sah und Fischer beauftragte, danach zu suchen, wurde ein „leuchtender alter Baum“ aus dem Meer gezogen.
Der König verehrte diesen Baum als „heiligen Baum von Horai“ (einem mythischen Land), und der Bau eines Schreingebäudes zu seiner Verehrung gilt als Ursprung des Okinogu. Dieser heilige Baum diente einst als „Funadamagami“ (Kami der Schiffe) und beschützte die sicheren Reisen der Tributschiffe, die nach China und Satsuma fuhren, und wurde zu einem spirituellen Anker für die Menschen.
Das Mysterium der „göttlichen Offenbarung“, die den Wiederaufbau nach dem Krieg leitete
Okinogu befand sich einst in der Nähe des Hafens von Naha, und im Jahr Showa 13 (1938) rühmte sich seine Haupthalle einer solchen Schönheit, dass sie zum Nationalschatz erklärt wurde. Bedauerlicherweise wurde sie jedoch während der Schlacht um Okinawa durch Brand zerstört.
Nach dem Krieg wurde sein Wiederaufbau von einer „göttlichen Offenbarung“ geleitet, die einem Mann zuteilwurde. An Herrn Shinchu Higa, der der erste Oberpriester (Guji) nach dem Krieg werden sollte, erging die göttliche Botschaft „Baue Okinogu wieder auf“. Seiner Führung folgend, gelangte er zum Tenkozan (Tentozan) auf dem Onoyama (Onoyama), dem heutigen Standort des Schreins.
Basierend auf der geheimnisvollen Botschaft „Die Wurzel des einstigen heiligen Baumes liegt auf diesem Tenkozan“, wurde der Schrein 1975 an seinen jetzigen Standort verlegt und wieder aufgebaut.
Nahas stärkster Kraftort: Tenkozan (Kuganimui)
Wenn Sie die Treppe hinter der Gebetshalle (Haiden) hinaufsteigen, finden Sie einen kleinen Hügel namens Tenkozan (Tentozan). Dieser Ort wird seit alten Zeiten „Kuganimui“ (Kuganimui) genannt und gilt als heilige Stätte, an der Amaterasu Omikami herabgestiegen ist, und als einer der energiereichsten Orte in der Präfektur Okinawa.
Auf dem Gipfel befindet sich ein Steinmonument mit der Inschrift „Tenjukume Ryugu-o Onkami“, und der Panoramablick auf die Stadt Naha von dort ist atemberaubend. Obwohl mitten in der Stadt gelegen, ist dieser Ort von einer heiligen Stille umhüllt, als ob die Luft selbst vor Ehrfurcht gespannt wäre.
„Kami-Vergnügungspark“? Moderner Charme und Insider-Geschichten
Okinogu hat trotz seiner ehrwürdigen Geschichte auch eine zugängliche Seite, so dass er als „Kami-Vergnügungspark“ bezeichnet wird.
Cafe auf dem Schreingelände: Auf dem Schreingelände gibt es ein Cafe namens „Oki no Chaya“, wo Sie sich nach Ihrem Besuch in Ruhe entspannen können.
Vielfältige Veranstaltungen: Yoga-Kurse, Hula-Tanz und manchmal sogar DJ-Veranstaltungen finden hier statt. Dies zeigt das moderne Gesicht eines Jinja, das Tradition bewahrt und gleichzeitig als offener Ort für die lokale Gemeinschaft dient.
Heilige Stätte des Karate: Es gibt ein Denkmal für das Okinawa-Karate, und Karatemeister führen hier Darbietungen auf, was dem Schrein auch den Ruf einer „heiligen Stätte des Karate“ verleiht.
Pilgerinformationen: Anime „The Aquatope on White Sand“
Okinogu und seine Umgebung (Onoyama Park) sind auch als „Seichi“ (heilige Stätte oder Pilgerstätte) für den Anime „The Aquatope on White Sand“ bekannt, der in Okinawa spielt.
In der zweiten Hälfte der Geschichte, in Episoden, die in Naha spielen (um die Episoden 14 und 15 herum), dient der Schrein als Modell für Szenen, in denen die Protagonisten ihn besuchen. Viele Fans machen hier eine „Seichi Junrei“ (Pilgerreise zu heiligen Anime-Stätten). Es ist ein Ort, an dem Sie die wunderschönen rot gekachelten Schreingebäude und die friedliche Landschaft im Park, wie sie im Anime dargestellt sind, selbst erleben können.
Weiterführende Links und Referenzen
