Die Ichinomiya Sengen Jinja (Ichinomiya Asama Jinja) thront im Ort Ichikawamisato in der Präfektur Yamanashi. Während die Sengen Jinja in Fuefuki-shi allgemein als die berühmte „Ichinomiya der Provinz Kai“ bekannt ist, existiert tatsächlich auch in Ichikawamisato ein alter Schrein, der den Namen „Ichinomiya“ trägt. Diesmal tauchen wir tief in die Mysterien und wundersamen Legenden ein, die im Verborgenen der Geschichte liegen, sowie in die Verbindung zu einem beliebten Anime.
Grundlegende Informationen
Standort: 3696 Takata, Ichikawamisato-cho, Nishiyatsushiro-gun, Präfektur Yamanashi
Verehrte Kami: Konohanasakuya-hime no Mikoto
Gaben: Leichte Geburt, Kindersegen, Familiensicherheit, reiche Ernte
Zugang: Ca. 15 Minuten Fußweg vom JR Minobu-Linie „Ichikawa-Daimon Bahnhof“
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1. Das historische Mysterium um die „zwei Ichinomiya“
Das größte Mysterium dieses jinja liegt in seinem Namen. Schon seit langer Zeit gibt es Debatten darüber, welche der „Meishin Taisha Asama Jinja“, die im „Engishiki Jinmyocho“ aus der Heian-Zeit verzeichnet ist, hier gemeint ist.
Der Schreinüberlieferung zufolge soll der jinja 865, nach dem großen Ausbruch des Fuji im Jahr 864, auf kaiserlichen Erlass hin gegründet worden sein. Eine Theorie besagt, dass dies der „ursprüngliche Ichinomiya“ war oder dass er seine Macht mit der Ichinomiya in Fuefuki teilte. Somit ist er einer der „umstrittenen Kandidatenschreine“, die für Geschichtsfans äußerst interessant sind.
2. Der wundersame Steinbuddha „Torobutsu-san“, der Wünsche vorhersagt
Auf dem Schreingelände befindet sich ein Steinbuddha, der von den Einheimischen liebevoll „Torobutsu-san“ genannt wird.
Es gibt eine interessante Legende: Wenn man eine Opfergabe darbringt, einen Wunsch äußert und dann dieses heilige Objekt anhebt, so heißt es, „wenn es sich leichter anfühlt als erwartet, wird der Wunsch in Erfüllung gehen; fühlt es sich schwerer an, ist die Erfüllung schwierig.“ Besuchen Sie den jinja und versuchen Sie es doch einmal, indem Sie auf Ihre eigene Intuition hören.
3. Das Mysterium des „Seishi“ – lebende Menschen als Kami verehren
Auf dem Gelände dieses jinja ist ein landesweit seltener „Seishi“ geweiht. Ein Seishi (生祠) ist ein Schrein, der zu Ehren einer Person mit großen Verdiensten errichtet wurde, während diese noch am Leben war.
In der Ichinomiya Sengen Jinja in Ichikawamisato-cho werden drei Personen verehrt: Arai Kiyohei Akimichi, Yoda Juzamon Yasuki und Ban Akikichi, die sich einst um die Wasserwirtschaft und die Entwicklung des Dorfes in dieser Gegend verdient gemacht haben. Die Tatsache, dass sie nicht nach ihrem Tod, sondern bereits zu Lebzeiten als Kami verehrt wurden, zeugt vom immensen Vertrauen der damaligen lokalen Bevölkerung und der einzigartigen Form der Verehrung an diesem jinja.
4. Das einzigartige „Temizuya“ und das Geheimnis des Lebens
Viele Sengen Jinja verehren Konohanasakuya-hime, die Göttin des Fuji, weshalb überall Motive zu sehen sind, die Weiblichkeit und die Geburt des Lebens symbolisieren.
Auch das Temizuya dieses jinja hat eine sehr einzigartige Form und ist seit langem tief mit dem Glauben an Kindersegen und eine leichte Geburt verbunden. Was genau die Form symbolisiert, sollten Sie unbedingt vor Ort selbst in Augenschein nehmen. Man wird die für die Sengen Jinja des Kofu-Beckens typische Ehrfurcht vor dem Leben spüren können.
5. Als Pilgerstätte für den Anime „Heya Camp△“
Ichikawamisato-cho war der Schauplatz der 11. Episode „Das Ende der Reise“ der Kurz-Anime-Serie „Heya Camp△“, einer Spin-off-Serie von „Yuru Camp△“, die einen Camping-Boom auslöste.
In der Serie erkunden die Mitglieder des Outdoor-Clubs den „Kurumiya“ (Süßwarenladen), den „Chuo Koen“ (Zentralpark) und das für sein spektakuläres Freiluftbad bekannte „Mitama no Yu“ in der Stadt. Die Ichinomiya Sengen Jinja liegt ganz in der Nähe dieses Gebiets, in dem sich die Pilgerstätten befinden. So können Sie den Schrein besuchen und dabei die friedliche und schöne Stadtlandschaft genießen, die die Atmosphäre des Animes perfekt widerspiegelt.
6. Die atemberaubende Azaleenpracht auf dem Schreingelände
Als interessante Randnotiz ist dieser jinja auch ein „Azaleen-Hotspot“. Jedes Jahr Anfang Mai blühen zahlreiche Azaleen in leuchtendem Rosa und umgeben das lebhaft rot gestrichene Tor und die Gebetshalle.
Der atemberaubende Kontrast zwischen der historischen Erhabenheit und der Zartheit der Blumen ist ein versteckter Fotopunkt, der garantiert großartige Bilder liefert.
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Die Ichinomiya Sengen Jinja ist ein ruhiger Schrein ohne ständig anwesenden Priester, aber in der Gebetshalle sind manchmal bereits vorbereitete Goshuin erhältlich. Es ist ein Kraftort voller mysteriösem Charme, an dem eine großartige historische Vergangenheit, die zur Beruhigung des Fuji-Ausbruchs errichtet wurde, und die Vertrautheit eines von der lokalen Bevölkerung geliebten „Torobutsu-san“ nebeneinander existieren.
